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Printer-friendly Version Institut für Geographie der Universität Leipzig, Johannisallee 19a, Leipzig, Germany Erinnerungsorte und kulturelles Erbe sind zwei Termini, die Ihr symbolischer Wert bleibt jedoch nicht . die sich als Sachen, als Raumdispositionen oder als Orte in der Kulturlandschaft.
Table of contents



Auch ein Max-Planck-Institut kann heute nicht mehr den Anspruch haben, alle relevanten rechtshistorischen Felder zu bearbeiten. Gerade jenseits der klassischen Bereiche hat sich der Gesichtskreis rechtshistorischer Forschung in den vergangenen Jahren erheblich erweitert. Rechtshistorische Forschung wird inzwischen in vielen Weltregionen betrieben, in einer oft ganz anderen Weise als bei uns. Wir versuchen diese in den Forschungsprojekten der Forschungsfelder zu leisten. In ihnen sollen theoretische Angebote aus den historischen Geisteswissenschaften, den Rechts- und Sozialwissenschaften diskutiert, auf die Rechtsgeschichte bezogen und weiterentwickelt werden.

Abgeschlossen wurde auch die Arbeit der Max-Planck-Forschungsgruppe Lebensalter und Recht, aus der insgesamt sieben Dissertationen sowie eine Habilitationsschrift des Forschungsgruppenleiters hervorgegangen sind vgl. Jahrhunderts ist mit einer Publikation im Jahr beendet worden vgl.

Nicht Wachstum, sondern Konzentration und Vertiefung war der leitende Gedanke. Research Tools for History and History of Law, erstmals im Jahr ausgerichtet, konnten im Jahr erneut stattfinden vgl. Im Berichtszeitraum konnten wir hier erhebliche Fortschritte erzielen. Jahrestag der Publikation von Harold J. Bermans Law and Revolution zum Anlass, Kolleginnen und Kollegen zu einer Stellungnahme zu diesem weltweit einflussreichen Werk einzuladen — aus der Distanz der Forschung von drei Jahrzehnten.

Working papers, aber auch sog. Conceptual Approaches drucken wir einige der auf einem panel auf dem Heft 22 der Rechtsgeschichte — Legal History und Band I der Global Perspectives on Legal History geben zusammen einen Eindruck von den intellektuellen Herausforderungen, aber auch den faszinierenden Fragen, denen sich die Rechtsgeschichte heute stellen muss. Doch es waren vor allem Verwaltung, IT und Bibliothek, die erhebliche Anstrengungen unternehmen mussten.

Der Aufwand war hoch, doch das Ergebnis ist mehr als erfreulich: Unsere IT-Infrastruktur hat sich deutlich verbessert vgl. Sie verstand sich nicht allein, aber auch als applikativ. Bleibende Ordnungsideen Doch diese Schlachten sind geschlagen. Inwieweit beeinflussen sie noch unser heutiges Tun? Denn auch wenn Coing Rechtsgeschichte durchaus in ganz pragmatisch-rechtsvergleichender Weise betrieb, so tat er dies — und das ist nur wenig beachtet worden — zugleich in philosophischer, oder wie er selbst es bezeichnete: Sein Anspruch war bescheidener: Coings Naturrecht brauchte deswegen vor allem eines, es bestand geradezu aus einem: Das war kein Zufall: Ein solches intelligible field of study wiederum definierte sich gerade dadurch, dass es sinnvollerweise zum Bezugsrahmen historischer Forschung werden kann — also unter anderem auch eine gewisse Abgeschlossenheit mit sich brachte.

Auflage seiner Privatrechtsgeschichte so eindringlich beschriebenen Raum: Unter dem Eindruck der Forderung einer dezentralisierten Geschichtsschreibung wandten sich immer mehr Historikerinnen und Historiker den Verflechtungen der Weltgeschichte zu. Die Bedeutung der Aneignungs- und Resignifikationsprozesse und damit der handelnden Akteure vor Ort wurde betont, oft unter Hinweis auf die Prozesse kultureller Translation.

In diesen Forschungsschwerpunkten sollen die oben angedeuteten Fragestellungen formuliert, theoretisch reflektiert und im Dialog mit der historisch-empirischen Projektarbeit in den einzelnen Forschungsprojekten am Institut fortentwickelt werden. Conceptual Apporaches publiziert. Und der — wie wohl nur wenige Kollegen seiner Zeit mit beiden Beinen im Leben stehende — Rechtshistoriker mahnte zu Mut: Wie der Gang unserer wissenschaftlichen Entwicklung zeigt, ist die Utopie von heute der Zustand von morgen. Coing [], Genzmer , Coing , — Coing , ff. Coing , Coing , 3.

Curtius [], Wieacker , Baders an Hermann Heimpel vom Ius Commune 1, 1— Coing, Helmut , Festvortrag. Forschungsaufgaben des Instituts, in: Genzmer, Erich , Einleitung, in: Rechtsgeschichte — Legal History 20, 18 — 71, online: National Traditions and Transnational Perspectives, in: Rechtsgeschichte — Legal History 22, 16 — 48, online: Entanglements in Legal History: Doch hat sie eine ganz neue Virulenz bekommen. Das Institut hat zudem ein panel auf der Jahrestagung des Exzellenzclusters Die Herausbildung normativer Ordnungen organisiert.

Recht wird diachron und synchron re produziert. Das Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, den Blick auf die komplexe Dynamik dieser Prozesse zu lenken. Mit dem Begriff der kulturellen Translation soll mit der Vorstellung eines linearen Gebens und Nehmens gebrochen und der Blick geweitet werden: Ist es in seinen geographischen Grenzen zu verorten oder ganz woanders?

Conceptual Approaches, oder werden Savigny International? Der Beobachtungsgegenstand ist weit gefasst. Im Berichtszeitraum hat der Koordinator des Forschungsschwerpunkts, Caspar Ehlers, neben eigenen konzeptionellen Vorarbeiten, die im Jour fixe des Instituts vorgestellt wurden, und seinen eigenen Forschungen zwei Promotionsvorhaben betreut, in denen von konkreten Fallstudien ausgehend Fragen der Raumkonstruktion reflektiert wurden vgl.

Auch ein panel, das Institutsmitglieder sowie ein Gast B. Denn in ihm werden die normativen Optionen sichtbar, die von den Konfliktbeteiligten realisiert wurden. Er kann uns damit auf eine besondere Weise auch zu den normativen Grundlagen einer Gesellschaft — also zu den spezifischen Rechtsquellen Gesetzen, Gewohnheiten etc. Die Vielfalt reicht von unterschiedlichen Formen von Streitschlichtung und Mediation bis zu den klassischen juridischen Verfahrensweisen wie Entscheiden und Strafen, auf lokaler oder globaler Ebene.

Sie ist geradezu der historische Normalfall.

Tätigkeitsbericht 2012-2014 - Max-Planck-Institut für europäische

Jedes Projekt ist mindestens einem Forschungsfeld zugeordnet. Abgeschlossen wurden aus diesem Forschungsfeld Wissenschaftliche Kommunikation im Die gedruckte Sammlung seiner Consilia Gutachten deckt mit ihren 2. Bis auf wenige Ausnahmen weicht der aktuelle Aufbewahrungsort der Handschriften nicht von dem im Mittelalter ab.

Jahrhundert in den unterschiedlichen Gebieten Europas neben Italien sehr zahlreich im deutschsprachigen Raum und einen Vergleich mit ihrer Verbreitung in gedruckter Form in den darauffolgenden Jahrzehnten. Ius Commune 25, 26, 27; Nachdruck Dieser Handschriftenbestand wurde in letzter Zeit bearbeitet. Jahrhunderts; das soll es erleichtern, die einzelnen exegetischen Texte in den Werdegang des Autors einzuordnen und die Entwicklung seines Denkens diachronisch zu erfassen. Die hohe Zahl der erhaltenen Miszellenhandschriften von Consilia verschiedener Autoren liegt nahe.

Es wurden insgesamt circa 50 Sammlungen mittelalterlicher Autoren, 26 davon im Jahrhunderts — Gegenstand einer Studie vgl. Nur einige Sammlungen aus dem Andere hatten eine bescheidenere Verbreitung. Der Text vieler gedruckter Sammlungen ist aber in handschriftlicher Form nicht nachweisbar und war vermutlich vor der Drucklegung nicht verbreitet. Sie sind recht selten und nicht immer eindeutig als solche erkennbar vgl. Jahrhunderts — wie zum Beispiel Francesco Petrarca und Giovanni Boccaccio — hat die Forschung Autografen und Autorenexemplare ihrer Werke identifiziert und in den letzten Jahrzehnten eingehend untersucht.

Ius Commune 23; Juristische Buchproduktion La biblioteca di Bartolo, Jahrhunderts und Paginierung; jedes Exemplar wird mit seiner individuellen Bibliothek und Signatur aufgenommen. Die Bibliografie ist als Census konzipiert, d.

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Die ersten Ergebnisse des Projekts sind in einer Reihe von juristischen Bibliothekskatalogen, die die Bausteine des Census ausmachen, erschienen. Dieser Census listet etwa 7. Dadurch versucht die Bibliografie, zum ersten Mal einen Teil der Barockjurisprudenz vorzustellen, d. Dieser wird in vier Bereichen untersucht: Man konnte bisher, beteuert er, nur von einer Rechtswissenschaft in Deutschland reden; das Aber schon im Jahrhundert entdeckt er die Keime und Wurzeln, aus denen die Erscheinungen der folgenden Jahrhunderte gewachsen sind.

Jahrhunderts von jedem deutschen Juristen ein, der im Vor der Trennung gegen Ende des Die spanischen Niederlande Das Projekt besteht aus drei Phasen: Benedetta Albani Associate Researcher: Speyer, Wetzlar, Worms; Mitte wurde Bd. Schweden mit Mecklenburg und Pommern ist nahezu druckfertig. Insgesamt werden voraussichtlich gut 1. Wenn hier die Zivilisationen des ersten Jahrtausends im Mittelpunkt stehen, dann ist an eine Vielzahl von Sollens- und Seinswelten gedacht, die nicht zuletzt mit Hilfe des Rechts gestaltet wurden.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Mittelalter. Recht soll hier als konkretes Werkzeug und zugleich Baustein einzelner von Menschen geschaffener Welten begriffen werden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die im oberitalienischen Langobardenreich zwischen und aufgezeichneten Leges Langobardorum. Die Leges Langobardorum wurden zusammen mit karolingischen Kapitularien und ottonischen Konstitutionen im Jahrhundert zu einer chronologischen Sammlung, dem sog.

Jahrhunderts in Gestalt der Lombarda systematisch geordnet. Vor allem die narrativen Schriftquellen bezeugen die Errichtung von Herrschaft sichernden Strukturen, etwa durch die Einrichtung zentraler Orte der Herrschaft und ihrer Peripherie. In den erhaltenen Rechtsquellen findet sich diese doppelte Legitimation denn auch wieder. Jahrhundert Westfrankreich und England, aber auch, nicht nur in kunsthistorischer Sicht, Italien und Nordfrankreich an. Um Vorherrschaft ringend, waren sie doch stets aufeinander angewiesen und auf das Engste verbunden. Im Zeichen von legalistischen und etatistischen Denkweisen seit der Wende vom Hinzu kommt, dass zentrale, zeitlich allerdings deutlich begrenzte Epochen fast die gesamte Energie der Forscher absorbieren: Vor diesem Hintergrund versucht eine Reihe von Forschungsprojekten, zeitlich und methodisch Kontrapunkte zu setzen: Forschungsprojekte in diesem Forschungsfeld Kanonistik im deutschsprachigen Raum zwischen und Die Geschichte des Kirchenrechts ist seit dem Jahrhundert Gegenstand rechtshistorischer Forschung, die vor allem den Quellen und der Literatur, den Institutionen sowie der Wissenschaftsgeschichte gewidmet ist.

Innerhalb dieses Zeitraums konzentriert sich die Forschung vorwiegend auf das Jahrhundert zwischen Gratians Dekret und dem Liber Extra Das Arbeitsvorhaben, das der Geschichte der Kanonistik als Wissenschaft vom Kirchenrecht gilt, setzt da ein, wo das Interesse der Rechtshistorie zumeist endet, und zwar in der Mitte des Jahrhunderts, und reicht bis zum Konzil von Trient — Der so umrissene Zeitraum wird mitunter als nachklassische Epoche der Kanonistik bezeichnet.

Dabei geht es im Rahmen einer ersten bio-bibliographischen Datenaufnahme nicht nur um kanonistische Werke im engeren Sinne, sondern auch um solche theologischer und didaktischer Provenienz, soweit sie vorrangig kirchenrechtlich relevante Themen behandeln. Zudem konnten zwei kleinere kirchenrechtsgeschichtliche Arbeitsvorhaben abgeschlossen bzw. Dabei kommt der Scholastik des Jahrhunderts eine wichtige Rolle zu.

In kurzer Zeit entstand ein intellektuelles Kraftfeld, das sich an verschiedenen Punkten auf der Welt reproduzierte. Thomas Duve und Prof. Das Projektteam besteht derzeit aus drei Mitarbeitern: Christiane Birr Arbeitsstellenleiterin , Dr. Die von dort im Genau an diesem Punkt setzt das Projekt an: Das Projekt ist auf 18 Jahre angelegt.

Die erste Arbeitsphase endet mit einer Evaluierung durch die Union der Akademien. Das Projekt ist im letzten Jahr des Berichtszeitraums konzipiert worden. Aus der Forschung, S. Das Wissen der pragmatici. Das Forschungsfeld, in dem mehrere Dissertationen entstehen, ist eng mit der International Max Planck Research School on Retaliation, Mediation and Punishment, dem Exzellenzcluster Die Herausbildung normativer Ordnungen sowie weiteren internationalen Partnern vernetzt.

Thematisch fokussieren die interdependenten Einzelprojekte auf die Geschichte des politischen Verbrechens und die Reaktionen der Rechtssysteme, die Formierung transnationaler Strafrechtsregime im Bombenattentat auf den 1. Konsul Napoleon Bonaparte am Dabei kann eine Vielzahl obrigkeitlicher Reaktionen bzw. Jahrhundert vergleichend zu analysieren. Im Mittelpunkt steht dabei der Wandel des rechtlichen Umgangs mit sozialen Unruhen und den zugrunde liegenden Konflikten, insbesondere im Hinblick auf Konfliktregulierung mittels Mediation, Vergeltung, Bestrafung und Repression.

Ebenfalls eng vernetzt mit dem Projekt sind die Dissertationsvorhaben von T. Die Forschungen fokussieren auf spezifische Felder transnationaler rechtlicher Interaktionen — Auslieferung, politisches Asyl, Rechtshilfe und Polizeikooperation — und beziehen eine Vielzahl unterschiedlicher staatlicher und nicht-staatlicher Akteure ein. Innerhalb des Exzellenzclusters besteht eine engere Zusammenarbeit mit Transformation of Normative Orders: Die Forschungen werden sich auf spezifische Felder konzentrieren, wie z.

In tale testo normativo era previsto un articolo art. Apostolische Nuntien mit ihren diplomatisch-geistlichen Aufgaben wurden in der Folge zu einer wichtigen Vermittlungsinstanz zwischen Rom und den lokalen Kirchen: Vor diesem Hintergrund richtet das Forschungsprojekt einen umfassenden Blick auf die konzise erstmalige Erfassung des Zusammenspiels zwischen den Nuntien und ihre Beziehung zur Sacra Congregatio Concilii.

Warum und wann wandte sich der Apostolische Nuntius direkt an die Konzilskongregation beziehungsweise wann wurde die Nuntiatur vom Staatssekretariat bzw. The purpose is to analyze the relation and means of communication between the Holy See and the bishopric of Santiago de Chile during the sixteenth and seventeenth centuries in the framework of the Spanish colonial domains, which currently are believed to be very limited.

The Pope had delegated to this dicastery the authentic interpretation of the disciplinary decrees of the Council, being one of the mechanisms by which the Holy See meant to extend its supervision over all the local churches and apply the ecclesiastical governance model imposed by the ecumenical assembly. However, it is believed that this was not possible in the case of the churches that were located within the domains of the Spanish Crown.

In fact, the historiography on this topic has established that the transferences, communications, and guidelines coming from Rome to the local churches of Spanish America were scarce, because of the implementation of the royal patronage system. The concession of a series of privileges by the Pope to the Spanish crown in the first period of settlement in the Americas resulted in the secular institutions and authorities being the ones to direct ecclesiastical matters in this territories, meaning a lack of communication with the Holy See.

Although the royal patronage restricted the guidelines coming from Rome to the local churches of Spanish America during the Tridentine era, this research questions the fact that the communications between both entities were absolutely hindered. In fact, the purpose of the project is to reevaluate this hypothesis and examine possible contacts between the diocese of Santiago and the Congregation of the Council during this period by means of petitions, doubts, and information exchanges from Chile to Rome or vice-versa.

This revision will include the guidelines given by the diocesan synods during this period as well, comparing them to the ones coming from the provincial councils of Lima and studying how the Tridentine normative was adapted, transformed or translated into a completely different reality. Antonio de Herrera y Tordesillas: Actores, artefactos e ideas; Publikationen zu diesen Tagungen sind in Vorbereitung.

Weitere auf Lateinamerika bezogene Forschungsvorhaben sind vorbereitet worden vgl. Das Seminar zur Rechtsgeschichte Iberoamerikas vgl. Abgeschlossen wurde das Projekt Experiencias: Jahrhunderts zwischen Lateinamerika und Europa vgl. Moutin angefertigte Dissertation zur Rechtssetzung auf dem Dritten Provinzialkonzil von Mexiko vgl. Aus der Forschung, Moutin, S.

Jahrhundert beitragen und damit die historische, ethnologische, theologische und juristische Forschung erleichtern soll. Nach einer Auswertung grundlegender Quellen wurde ein Thesaurus mit ca. Jahrhundert herausbildete, hat neue Regulierungsstrukturen in Staat und Gesellschaft hervorgebracht. Auch im Strafrecht sind neue Zwecke und Instrumentarien in die Gesetzgebung eingedrungen. Die Arbeit in diesem Forschungsfeld setzt daher auch nicht an hergebrachten Zweigen des Rechtssystems an, sondern erfolgt sektoriell, sie nimmt bestimmte Umbruchzeiten wie Kriege und Krisen in den Blick und konzentriert sich auf die Herausbildung neuer Rechtsinstitute, Rechtsgebiete und Regelungsstrukturen.

Jedoch ist regulierte Selbstregulierung nicht lediglich eine Gegenwartserscheinung. Mannigfaltige Formen der Verflechtung staatlicher Zwecksetzungen mit organisierten gesellschaftlichen Interessen lassen sich — auch in ihren rechtlichen Konturierungen — historisch beobachten.

Hier setzt das Erkenntnisinteresse der Rechtsgeschichte an, die allerdings gerade auf diesem Themenfeld auf den Dialog mit anderen geschichtswissenschaftlichen Disziplinen, vor allem mit der Verwaltungsgeschichte, der Wirtschaftsgeschichte und der Geschichte der Sozialpolitik, angewiesen ist. In vier Tagungen haben Rechts-, Sozial- und Wirtschaftshistoriker sich mit verschiedenen Erscheinungsformen regulierter Selbstregulierung befasst. In Vorbereitung sind noch ein Sammelband zu justizieller Selbstregulierung und eine Quellenedition. In diesem Kontext der verflochtenen Regulierung treten seit der Mitte des Jahrhunderts und bis in die Gegenwart hineinreichend Strategien der Befestigung und Verdichtung in Erscheinung.

Ein komprimierter Abriss ist bereits erschienen Tarifautonomie, Regulierte Selbstregulierung, Korporatismus. Jahrhundert, , H-Soz-u-Kult, In diesem Sinne kann man von einer Deregulierung des Marktgeschehens sprechen. Das betraf beispielsweise die rechtliche Ausgestaltung von Verkehrs- oder Versorgungsinfrastrukturen oder von Einrichtungen funktionaler Selbstverwaltung, aber auch die Regulierung der Kriegswirtschaft.

Welche Impulse aus anderen Wissenschaftsdisziplinen flossen in die juristischen Ausarbeitungen ein? Deren Aufgaben waren mannigfaltig: Meist als Schlichtungs-, Schieds- oder Einigungsstellen firmierend, wiesen diese Einrichtungen unterschiedliche Formen auf: Sie konnten innerhalb einer schon bestehenden Organisation angesiedelt sein z. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei vor allem auf die Frage, inwieweit in ihrer Funktionsweise die Wechselwirkungen zwischen staatlichen Steuerungsambitionen und Selbstorganisationsbestrebungen gesellschaftlicher Teilbereiche zum Tragen kamen.

Aus der Forschung, Collin, S. Verflochtene Gerichtspraxis in Deutschland, Frankreich und Japan im Jahrhundert Das im Schwerpunkt dem Forschungsfeld Privatrechtsgeschichten im Jahrhundert zugeordnete Forschungsvorhaben ist auch Teil dieses Forschungsfelds. Zum einen richten sie den Blick auf die Grenzen des Kodifikationsgedankens im Angesicht von Industrialisierung, Technisierung und Herausbildung von Massengesellschaften. Sie fragen, welche neuen Regulierungsformen hier entstanden und machen deutlich, dass das Privatrecht dieser Zeit nur in seinem Zusammenspiel mit interventionsstaatlichen Regelungen verstanden werden kann.

Im Berichtszeitraum abgeschlossen wurde das Vorhaben Experiencias: Es ist angestrebt, dieses Forschungsfeld in Zukunft auszubauen.

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Es handelt sich um informelle Normen, Regeln der Kunst im Sinne Emile Durkheims, die durch Ausbildung und Praxis erlernt werden und die sich nur teilweise mit dem decken, was als juristische Methodenlehre Gegenstand gelehrter Diskussion ist. Inwieweit sind sie vom Recht und seiner Struktur vorgegeben, inwieweit durch Tradition und Kultur bedingt? Jahrhunderts eng miteinander verflochten war: Deutschland, Frankreich und Japan. Diese Konstellation wirft Fragen auf. Mit der Beantwortung dieser Fragen will das Forschungsprojekt zweierlei leisten: Aus der Forschung, Foljanty, S. Regulierte Selbstregulierung in rechtshistorischer Perspektive Das im Schwerpunkt dem Forschungsfeld Moderne Regulierungsregime zugeordnete Vorhaben ist auch Teil dieses Forschungsfelds.

Die redaktionelle Bearbeitung ist beendet. Modernisierung und Rechtstransfer standen mithin im Mittelpunkt des Projekts und wurden exemplarisch in den Bereichen Verfassungsrecht, Zivilrecht und Strafrecht untersucht. Rg 20 , S. Jahrbuch der MPG , http: Wer waren die Akteure und welcher juristischen Instrumente bedienten sie sich? In welcher Form universalisierten sich globale Normen und Ordnungen?

Als Ergebnis stellte sich dabei heraus, dass die internationalen Strukturen im Forschungszeitraum eine bemerkenswerte Entwicklung aufweisen: Zwischenstaatliche Organisationen begannen, die internationalen Beziehungen zu gestalten. Sie kommentierten die im Verlauf des Dabei entwarfen sie oft affirmative, selten alternative Ordnungsvorstellungen. Verrechtlichung und Rechtsvermeidung zwischen und , Baden-Baden Stefan Kroll, Normgenese durch Re-Interpretation. Bardo Fassbender, Anne Peters Hrsg. Zugleich erfasste es den grundlegenden, das Sichtbar gemacht wurden die organisatorischen Rahmenbedingungen und die Instrumentensets.

Jahrhunderts, Frankfurt am Main Der Fall Tarifautonomie, in: Peter Collin et al. JuristenZeitung , — Staatliche Steuerung oder gesellschaftliche Selbststeuerung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts? Nach erfolgreicher Evaluierung im Jahr ist das Vorhaben abgeschlossen. Die Mehrzahl der beteiligten Forscher entstammt der Rechtswissenschaft.

Von Anfang an hat sich der Schwerpunkt auch der Aufgabe des Wissenstransfers gestellt und den Dialog mit einer Jurisprudenz jenseits der juristischen Grundlagenforschung forciert. Das im Schwerpunkt erzeugte Wissen sollte nicht exklusives Gut dieser Grundlagenforschung bleiben. Als Nachhaltigkeitsperspektive wurden im Rahmen des Schwerpunkts nach intensiven Beratungen neben einigen individuellen Vorhaben zwei Folgeprojekte konzeptualisiert: Das MPI hat sich an der Konzeptualisierung intensiv beteiligt.

Aus den Reihen des Instituts sind mehrere Teilprojekte im Konzeptpapier vertreten. Jahrhunderts; der argentinische Theologe und Kanonist Osvaldo R. Moutin analysierte die Entstehung von Beichtjurisprudenz und kirchlicher Gerichtsbarkeit am Beispiel des dritten Mexikanischen Provinzkonzils Moral Safeguards Against Judicial Arbitrariness, in: Decock, Wim , Theologians and contract law.

The moral transformation of the Ius Commune ca. Economic, Legal and Political Aspects, in: Man kann auch sagen: Hinter dieser etwas plakativen Formulierung steht die Annahme, dass Alter das Resultat einer sozialen Definition ist. Rechtliche Regelungen in Form von Altersgrenzen und altersspezifischen Normen weisen uns heute in jeder Lebenssituation einen rechtlichen Altersstatus zu. Dies reicht von einem Zeitpunkt vor der eigentlichen Geburt bis zum Tod, ja sogar einige Rechte nach dem Ableben werden normiert.

Solche Altersgrenzen sind im Recht keineswegs neu, ihre Zahl ist allerdings seit massiv gestiegen. Altersgrenzen wurden zunehmend strikter durchgesetzt, dem Gesetzgeber dienten sie zur Erziehung und Bewirtschaftung, dem Individuum zur Planung des Lebenslaufs. Das Jugendrecht hatte eine erste Konjunktur Ende des Danach ist man in unterschiedlichen sozialen Kontexten zu unterschiedlichen Zeiten und je nach eigener Lebenssituation alt oder jung. So entstanden seit mittlerweile sieben Dissertationen, eine Habilitation und ein Sammelband. Die Bandbreite der Themen reicht dabei von der Regulierung der Kleinkindphase in den Kinderbewahranstalten des Auch die Jugend hat sich als eigene Lebensphase seit Jahren immer weiter ausgedehnt.

Meine eigene Habilitation befasste sich mit dieser Entwicklung. Nach der Durchsetzung der Schulpflicht entsteht ein eigenes Jugendstrafrecht und Jugendwohlfahrtsrecht. Tatjana Mill, Zur Erziehung verurteilt. Die Rolle des Staates bei der Definition einer Lebensphase im Ricardo Marinello, Von der Arbeit zur Erziehung. Jahrhunderts zwischen Lateinamerika und Europa Zu Beginn des Wie verhielten sich diese Debatten zueinander? Alessandro Somma, Tradizione giuridica occidentale e modernizzazione latinoamericana.

Wissenschaftliche Kommunikation im Leppin werden zwei Institutsmitglieder B. Mit dem Hugo Sinzheimer Institut ist eine Initiative Arbeitsrechtsgeschichte vereinbart, und im Jahr soll nach einer Autorentagung eine Publikation zur Rechtswissenschaft in der Berliner Republik vorbereitet werden. Besonders deutlich wird dies in Lateinamerika. Inzwischen definieren sich verschiedene Nationalstaaten z. Dabei lassen sich die Herausbildung neuer juristischer bspw.

Auch findet man verschiedene Strategien der Integration kultureller und ethnischer Autonomie im Rechts- und Justizsystem. Nach dieser vergleichenden Analyse soll die Ebene der Legitimation genauer betrachtet werden. Auch der sozial orientierte und korporative Konstitutionalismus der ersten Jahrzehnte des Jahrhunderts schloss die Kluft zwischen Rechts- und Sozialordnung nicht. Dies hat zur Folge, dass andere soziale Gruppen, z. Rights, Justice, Cultural Diversity: Dynamics of Legal Protection in Times of Transition. European and Brasilian Perspectives, Sektion, in: In an interdisciplinary survey of the Iberian world spanning the sixth to the eighteenth century, the Convivencia project investigates cooperative and conflictual interactions and exchanges between different cultural and religious communities in the ambit of Iberian influence.

The project group also includes Christoph H. Meyer MPIeR and young researchers, who will be integrated into the group from onwards. The MPIeR is granting fellowships for international researchers starting Events and activities directly related to this joint project include formal exchanges at annual workshops as well as informal exchanges between the members of the diverse Max Planck project groups and the Associate of the Max Planck Society, David Nirenberg Chicago University.

The MPIeR also invites research fellows working on related subjects to join the activities of the project group. Institutsmitarbeiter sind mit zwei Projekten beteiligt: Otto Danwerth Weitere Projektmitarbeitende: Jahrhunderts, namentlich aber nicht allein unter Sixtus V. Das Projekt ist in zwei Unterprojekte unterteilt, die beide auf einer Untersuchung von Archivquellen aufbauen. Das erste Unterprojekt nimmt sich vor, die Entwicklung und das Funktionieren eines spezifischen Kurialdikasteriums, der Konzilskongregation, zu analysieren, und zwar unter dem Aspekt des Erwerbs, der Verarbeitung, des Gebrauchs und der Erfassung der Informationen.

Das zweite Unterprojekt konzentriert sich auf die Beziehungen zwischen dem Papsttum und der Neuen Welt. Benedetta Albani Weitere Projektmitarbeitende: Die Legitimation solcher Regulierungsstrukturen ist derzeit Gegenstand zahlreicher juristischer und politikwissenschaftlicher Debatten.

Allerdings handelt es sich nicht nur um ein Gegenwartsproblem. Auch diese historischen Erscheinungsformen standen unter starkem Legitimationsdruck. Jahrhundert traten neue Legitimationsnarrative hervor, die allerdings verschiedene Geltungsreichweiten und Abstraktionsniveaus aufwiesen. Die gemeinsame Arbeit erfolgt einstweilen auf drei Feldern: Einmal im Jahr wird die Initiative eine Tagung zu einem umfassenderen Thema der Arbeitsrechtsgeschichte veranstalten. Es wurde ein gemeinsamer Arbeitskreis eingerichtet. Gleichwohl hat sich dieses Land durch die deutsche Wiedervereinigung fundamental gewandelt.

Welches waren wichtige Themen in den juristischen Teildisziplinen? Auch ein am Das macht die Aufgabe besonders anspruchs- und reizvoll. Some Observations from a Legal-Historical Perspective Upon baptism, a person automatically becomes a Christian and a member of the Church. So far, the normative aspects of this ritual have not really been appreciated. This is unfortunate, because the sacrament of baptism provides us with good insights into the close relationship between religion and law in pre-modern Christian societies.

This paper highlights recent research activities that regard the legal significance of baptism between late Antiquity and the early modern period. At first, the author presents some of the factors that made baptism so important — both for religious as well as secular legal life. In a second step, he gives a brief overview of the five articles on baptism and law published in Rechtsgeschichte — Legal History, Das zeigt das hier vorzustellende Projekt. Jahrhunderts verlor sich dann das Interesse der Juristen am christlichen Initiationssakrament. Die Taufe, deren lateinische Bezeichnungen baptismus bzw.

Der Taufe, die man seit dem 3. Jahrhundert zu den Sakramenten, d. Vor diesem facettenreichen Hintergrund ist die rechtshistorische Bedeutung der Taufe zu sehen.


  1. Holland: Paradise or Hell?.
  2. Terribles révélations de Nostradamus Centurie N° 4 (deuxième partie) (Les 7 sceaux de lApocalypse t. 5) (French Edition);
  3. .
  4. Walt Disney World, Orlando & Beyond!
  5. Tätigkeitsbericht - Max-Planck-Institut für europäische - PDF Free Download.
  6. Tätigkeitsbericht 2012-2014 - Max-Planck-Institut für europäische.

In zeitlicher Hinsicht in etwa parallel zur vorangehenden Studie betrachtet Christoph H. Jahrhunderts, wie es sich insbesondere im Spiegel des Decretum Gratiani und des Liber Extra sowie der gelehrten Literatur darstellt. Doch unterscheidet sich der Aufsatz von dem vorangehenden Beitrag durch einen mehrfachen Wechsel der Perspektive: Der Blick schwenkt von Europa in das spanischsprachige Lateinamerika und von scholastischer Gelehrsamkeit zum Wechselspiel von Theorie und Praxis im Rahmen der Mission.

Der Verfasser betrachtet vor allem drei Bereiche: Rechtsgeschichte — Legal History 21, 75 — Ein Diskussionsbeitrag zur Kritik eines vermeintlichen Erkenntnismodells, in: Rg 21 — Rechtsgeschichte — Legal History 21, 89 — Rechtsgeschichte — Legal History, — Birr, Christiane , Titulus ad regnum coelorum: Zur Taufe und ihren Wirkungen in der theologisch-juristischen Argumentation der Schule von Salamanca, in: Rechtsgeschichte — Legal History 21, 29 — Rechtsgeschichte — Legal History 21, — The systematic framework for this legal education was to be the sacrament of penance: Warum wandten sich Vitoria, Soto und andere so intensiv juridischen Themen zu?

Dazu folgen einige schlaglichtartige Beobachtungen. In der spanischen Theologie des Dabei wurden Worte, die im Juristenlatein nur eine relativ eng umrissene Bedeutung hatten, mit erheblich umfassenderen theologisch-moralischen Konzepten aufgeladen. Ein Beispiel ist die restitutio, die Erstattung. Vitoria , 61 ff. Daher sei die Theologie keine rein spekulative Wissenschaft, sondern eben auch eine praktische, wie bereits Thomas von Aquin dargelegt habe q. Diesen praktischen Teil der Theologie charakterisierte Cano als rechtlich: Dieser ideale Beichtvater war ein Experte in Moraltheologie und ein Kenner kanonischen und weltlichen Rechts, der in lokalen Rechten ebenso zu Hause sein sollte wie im gelehrten gemeinen Recht selbst Talis autem iudicabitur, qui moralem Theologiam, vtriusque Iuris peritiam, atque Constitutiones Synodales illius regionis probe nouerit: Vivaldo , pars 1, lib.

Salamanca ; moderne Edition: De Iustitia et Iure kahandel versierten Kaufleuten von Sevilla. Gesetze seien tote Buchstaben. Der Aufstand der Morisken von Granada — in der juristisch-theologischen Diskussion der Schule von Salamanca, in: Jahrhundert, Frankfurt am Main , — Decock, Wim , Theologians and Contract Law. The Moral Transformation of the Ius Commune ca. Zu Grundanliegen und Struktur eines Forschungsvorhabens, in: The School of Salamanca.

Kohler, Alfred , Karl V. Studia Gratiana 13 , S. Tomo I, Madrid The Congregation of the Council was one of the most important Roman dicasteries after the Council. It was founded in by Pope Pius IV, who bestowed upon it the authority to provide the authentic interpretation of the disciplinary decrees of the Council of Trent and to assume oversight over their proper application.

Due to its complex history and owing to a lack of adequate research tools, scholars only have limited access to the archive of the Congregation, which is preserved today in the Vatican Secret Archives. This fact has until now considerably influenced academic scholarship on this dicastery and caused a dated interpretation of the history and activities of this institution to perpetuate. For that reason, in April , a project was conceived in agreement with the Vatican Secret Archives, directed by Dr.

Benedetta Albani and supported by an external researcher, Dr. Francesco Russo, in order to reorganize the archives of the Congregation and ensure that scholars were accorded full access to the collections. This project is essential for scientific research on the Congregation of the Council and is integral to it, in that it continually inspires new and suggestive questions. The project is structured in three phases: General survey of the old part of the archive of the Congregation of the Council — , which was incorporated into the Vatican Secret Archives over different periods: In order to clarify some central developments in the history of the dicastery, the history of the archive will be investigated with special attention to the various transfers of document series in the Vatican Secret Archives.

The latter preserves the decisions taken by the Congregation about specific issues of interpretation regarding the Tridentine canon law. Bishops, local ecclesiastical institutions, secular authorities, laymen, and other Roman congregations could request them. Research, inspection and accurate description of the abundant material not yet inventoried: In particular, the different archival subseries preserved in other sections of the Vatican Secret Archives or in other archives stand out.

These documents will enhance our understanding of the functioning of the dicastery and its history. The analytic inventory of the Positiones series Positiones comprises three subseries: The first two subseries can be distinguished on the basis of the principle underlying the organisation of the documents. The Positiones Sessiones are organised on a thematic basis, as defined by the sessions and canons of the Council of Trent and the latter on a chronological basis according to the date of the resolution.

The third subseries includes both the first and the second type of documents and still remains virtually unorganised. Moreover, concise ancient indexes are available for the subseries Positiones, while they are only partially available for Positiones Sessione they only describe 75 volumes out of a total of and are incomplete.

The aim of the second phase of the project is to realize a uniform analytic inventory of the volumes of the Positiones Sessiones and Positiones carte sciolte as well as a concise index for the Positiones series. Having begun work in April , we envisage the completion of the first round of cataloguing, necessary for the analytic inventory of the Positiones Sessiones, by spring The cataloguing criterion was established on the basis of archival science and through our own analytic observation of the documental material. But it was also refined in the light of our empirical experience and exhaustive discussions with the archivists at the Vatican Secret Archives.

In order to expedite the process at the outset, we decided to take one part of the data for volumes 1 through 76 from some old inventories created in — and in For the remaining volumes, the work necessarily involves a direct analysis of documents maintained in the repository of the Secret Vatican Archives as well as a concise evaluation of the preservation conditions for each piece and the complete pagination of the whole volume if mechanical pagination is lacking. Finally, the work also involves studying each proceedings detailed in the bundle.

Clearly, all the letters and defenses submitted to the Congregation are different, each file being different in terms of complexity and length as well as language and existence of enclosed documents. In order to create an inventory capable of offering an exhaustive image of the series, it has been described as a grid of data collection that takes into account the widest range of information possible — on the cases themselves, but also information clarifying the administrative iter described in each file.

This scheme comprises more than 20 fields intended to provide detailed information on each proceeding. Other fields are intended to provide information about the legal action in question, while some more fields record the steps of the administrative activity of the Congregation. Usually, the Congregation of the Council provides information on the denomination, albeit in Latin, on the high margin of the first sheet of the file, or on the back of the previous one, but sometimes there is no clear or specific code established by the cardinals, even if it is anyway possible to deduce the data from the text.

Similarly, when it is possible to identify other dioceses or religious families involved in the process that may not be explicitly mentioned by the Congregation, their names are noted in this field because they could provide useful additional information for researchers. Usually, the Congregation wrote them on the high margin of the first or on the back of the last sheet of the file, but sometimes it is necessary to read the text carefully to identify the specific information written by the applicant or even to deduce it by the facts described in the defenses.

In the first case, the word resoluta is used, in the second dilata. As these names are frequently abbreviated, each abbreviation is resolved according to the most logical correspondence, referring back to the available repertories. Furthermore, it also indicates the presence of seals and the possible transmission of a petition to or from other Congregations or the Roman Tribunals as well as any link to a visit ad Limina Apostolorum.

This grid can offer different levels of information. Some other fields are more useful when seeking a specific file, owing to the cited names and places. A different set of fields gives useful details to help us to reconstruct the administrative iter of every request, and is important for understanding how the Congregation worked. Finally, some other fields offer us the possibility of inquiring into and discovering the systems of patronage and relationships that linked the world to Rome. At the turn of the 17th century, the Congregation began to organize its work in a defined and refined way.

Documents dating back to the last decades of the sixteenth-century already demonstrate the growing emphasis on clarity and order. Our examination of the responses clearly reveals that precisely in that time period cardinals had established the practice of setting the date of their meetings in advance. This scheme is destined to change once more by mid-seventeenth century, and by the late s and s, when the answer of the Congregation can generally be found at the bottom on the reverse side of the last page of the subject file, but reduced to few technical and specific words alongside the date.

Not surprisingly, the most vital ties were those with the Italian bishops, followed by the Spanish and Portuguese bishops. But there is also an appreciable presence of dubia submitted by French, German and Dutch bishops. In summary, estimating an average of 90 — entries per volume, in vast collections ranging from one or two cases in the smaller bundles to more than in the larger ones, our work encompasses a total of about 28, entries on questions sent by bishops, canons, priests, friars, nuns, monks and laymen between and All these data will be divided into two inventories: The first steps in the preparation of this project consisted in the following task: Para ello, se contaba con una base de datos sobre las investigaciones al respecto y los listados de los libros que circulaban y estaban presentes en las bibliotecas locales para este periodo.

Los autores pueden consultar y referenciar otras fuentes que no hacen parte del corpus central, necesarios para determinados temas que el lector interesado puede profundizar. En la segunda parte se hace un recorrido por el corpus de fuentes obligatorias buscando: This included a broad variety of groups and activities which were politically motivated or challenging the political order, ranging from political opposition, dissidence, refugees and exiles, over propaganda, resistance, protest or revolt to political violence which were perceived or criminalized as a transnational security threat and triggered legal responses as well as the formation of transnational criminal law and security regimes.

In , the Congress of Vienna created the German Confederation as an association of 39 sovereign German states and stated in the final act of the congress Deutsche Bundesakte, IX, Art. The security regime of the confederation comprised a strong federal-transnational element, because it was based on sovereign states with autonomous and different legal systems. Moreover, political opposition, dissidence, subversion, sedition, social upheaval or overthrow were perceived as cross-border security threats and political crimes which could endanger not only member states but the Confederation as a whole.

Its various forms were not only prosecuted by national penal law and criminal justice systems, but were constructed or criminalized in various discourses, norms and practices as cross-border security threats or narratives. This resulted in the formation of transnational criminal law and security regimes which became manifest in related norms, discourses and practices.

This concerned such diverse areas of cross-border interaction as political asylum, mutual assistance and judicial cooperation, extradition, international treaties and agreements, diplomacy, international conferences and protocols, expert discourses, transnational police co-operation, policing and exchange of intelligence, surveillance and prevention, cross-border prosecution, or expulsion. By its creation the Confederation was part of the system of European powers and the emerging European security regimes. That mainly concerned the issue of external security, but also the protection of the constitution of the Confederation through the European powers that had signed the treaty of Paris and the final act of the congress.

In this regard the issue of internal security was intertwined with European power politics and external security. On the level of the Confederation we can identify federal security laws, institutions of political policing, and executive procedures such as the federal execution and the federal intervention in matters of internal or federal security.

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But the Confederation did not possess a common criminal law code or a federal high court. Initially the sole institution dealing with security matters was the federal diet comprised of the envoys of the member states which could decide on laws and measures in all cases in which the internal order and security were disturbed or endangered. The level of the single member states was characterized by sovereignty and the monopoly on the legitimate use of force, manifested in national legal systems, police forces, criminal law etc.

As a result the states could partially act on the international level and, for instance, concluded extradition treaties with foreign states. But as members of the Confederation they had to develop practices, norms, institutions and procedures to co-operate and participate within the federal security regime, which can be described as a federal-transnational regime. Moreover, the different levels were concerned with various cross-border and transnational threats. The political opposition and the various dissident groups acted transnationally through cross-border networks, propaganda, groups, refugees, political exile and asylum, and as a result political subversion was regarded or labeled as a trans- and international conspiracy preparing violent acts, assassination, cross-border insurrections and overthrow.

However, on the transnational level, the states that had signed the international system of Vienna as well as the member states of the Confederation conducted national security policies on the base of a strict national criminal law system, and granted political asylum to foreign refugees or declined the extradition of prosecuted political criminals. On the level of the German Confederation the cross-border activities and network of political dissidence and subversion were even more apparent. Already the possibility of an overthrow in a single member state or even the modification of its constitution constituted a threat to the security of the whole Confederation.

Moreover, single member states could endanger the constitution of the Confederation by violent acts against other member states or by refusing to fulfill federal obligations. This could also extent to the field of political dissidence and subversion, because member states could impede or hinder the prosecution of political crimes and cross-border security measures because political opposition could operate from neighboring and more liberal member states.

Thus, the German federation had to establish new institutions, practices and laws to maintain external and internal security, resulting in the formation of a hybrid, multi-level, federal-transnational security regime, which — however — was AUS DER FORSCHUNG characterized by legal pluralism, overlapping, competition, fragmentation and collisions as well as by processes of securitization and desecuritization, of juridification and dejuridification. Already the final act of the Congress art.

After the assassination of August von Kotzebue in , the Confederation enacted four federal laws the Carlsbad Decrees that contained several provisions dealing with cross-border, transnational subversion. They regulated the control of the press and universities, prohibited student-associations and fraternities and committed the member states to mutual assistance within the framework of the federal execution and intervention.


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  • Moreover, the laws established the Central Investigating Commission, operating from — , reestablished as Central Investigating Agency in These federal political police agencies operated on a federal-transnational level, conducted joint investigations related to plots and associations directed against the constitution and internal security, and should collect and distribute all information on suspect groups or the planning of political subversion and activities within the Confederation or in foreign countries. On the whole, however, the collected information was used to produce, distribute and exchange security relevant intelligence via lists, dossiers, black books, or periodical reports to the federal diet.

    This included the communication with governments, police forces, and criminal courts in the various member states. Especially in criminal prosecutions the commissions provided intelligence that could be used as evidence and vice versa demanded records and information from the courts. Hence, the police agencies functioned as a federal communication interface between administration, police forces and the judiciary of the single states and enabled prosecution through the exchange of information, from which excerpts were published in several semi-official reports.

    The use of such information, as well as actual prosecution and punishment, was left to the single states, which mainly relied on their own criminal law that still comprised traditional legal concepts. As a result the federal security regime primarily aimed at surveillance, suppression, policing and prevention and created the respective security narratives. Although the actual results of both political police agencies were limited, they produced specific knowledge on preventive security techniques and the use of intelligence in a multi-level, transnational security regime.

    In this regard the degree of juridification of the security regime was considerably low. This concerned especially the prosecution of subversion and political crime between the member states and the measures of extradition and expulsion. In the wake of the French July-Revolution of and the insurrection in Frankfurt Wachensturm the Confederation further developed the federal security regime: Between and the federal diet enacted several emergency laws that enhanced preventative measures, surveillance, censorship and the prohibition of public assemblies or speeches and extended the scope of transnational security: Moreover, the laws criminalized participation in seditious activities and plans through public speeches, writings or other acts and prescribed the trans-border prosecution of all secret associations, conspiracies and involved individuals.

    This included the surveillance of all suspect foreigners or German citizens operating in other countries who tried to enter the German Confederation in order to plan or commit political offences. In a further law penalized every act against the existence, integrity, security or constitution of the Confederation as high treason and renewed the obligation to extradite every individual suspect of instigating, committing or supporting such crimes or being a member of a group involved in such activities.

    Likewise the Confederation enhanced the executive measures on the federal and internal levels. The acts of and had already established the federal execution Bundesexekution and the federal intervention Bundesintervention as executive measures to maintain internal security and the protection of the political constitution against political subversion or hazardous activities of member states. The Bundesexekution was designed as a military intervention against the governments of member states in the case that they had infringed the rights of member states or of the Confederation, had denied to fulfill federal obligations or to enforce federal laws or court decisions.

    The procedure was complex and lengthy and required previous negotiation and mediation. Actually, the Bundesexekution was applied only five times but constituted a severe threat, notably against the smaller and weaker member states. In the case of subversion, conspiracy, resistance, revolt, overthrow, political violence or other oppositional activities that could endanger internal security the member states should request a federal intervention which the federal diet could determine after consulting the respective governments or immediately in emergency cases.

    The diet should assign the actual military execution to the more powerful member states and it was also possible to invoke the assistance of the guarantor powers of Vienna who claimed a right of intervention in the case when the security system of was endangered. The latter provision was never applied, though France and Britain intervened on the occasion of the federal intervention against the insurrection in Frankfurt in After some of these interventions, protagonists were prosecuted as political criminals by courts of member states which also exchanged information with the federal Central Investigating Agency.

    These examples demonstrate that the different institutions and levels of the federal-transnational security regime of the Confederation indeed interacted to a certain extent. However, on the whole and in the long run, the particular interests of the member states and the advancement of their respective criminal law systems, police agencies and security measures hampered and impeded the federal security regime that was not able to prevent the Revolution of Despite that, narratives, norms, practices and the institutional knowledge of securitization within a federal-transnational setting were retained and transferred, especially regarding political policing, the use and exchange of intelligence, cross-border AUS DER FORSCHUNG prosecution, extradition and expulsion and, notably, interventionism as a typical measure of transnational security regimes.

    In the final analysis, the example of the security regime of the German Confederation provides some exemplary insights for the making of a European security culture: Moreover, the example of the German federation proves that such federal-transnational security regimes — and maybe the European security culture on the whole — showed only a minor degree of juridification. Hence, we cannot restrict European security culture after to the level of the nation state only.

    Historical Social Research 38, Special Issue: Security and Conspiracy in History, 16th to 21st Century , 96 — Verfassungsschutz und innere Sicherheit im Deutschen Bund, in: Simon, Thomas, Kalwoda, Johannes Hg. Jahrhunderts The methods for deciding a case form the core of any legal order. However, they are difficult to grasp. In laying greater focus on academic perspectives on methodology, legal theory is less engaged with the methods that are routinely used in courts.

    They are rooted in tradition and socialisation and often judges are not even aware of them. What happens with this more or less invisible element of a legal order when law is transferred from one culture to another? Can it be translated? The paper addresses this question by discussing the case of France and Japan in the second half of the 19th century. It shows that the translation of the methods of judging is a complicated process that cannot be conceived in the terms of a linear give-and-take. Wie kann dennoch eine Rekonstruktion gelingen? In einem ersten Schritt soll ein Blick nach Frankreich geworfen werden, um so dann eben diesen Fragen nachzugehen.

    Ich hoffe aber einen Eindruck vermittelt zu haben, welche juristische Erfahrungswelt den Entscheidungspraktiken zugrunde lag und eine Vorstellung geweckt zu haben, wie sich aus dieser ein Rahmen richterlichen Denkens strukturierte. Die Holland-Studien, die seit dem Bousquet war ein junger Anwalt — gerade 27 Jahre alt, als er nach Tokyo berufen wurde. Fallbeispiele finden sich allenfalls punktuell. Bousquet hatte zwar den Weg in die anwaltliche Praxis beschritten, stand als Anwalt jedoch ganz am Anfang seiner Karriere, als er nach Tokyo ging.

    Boissonade hingegen hatte sich nie auf das Terrain der Praxis begeben. Das Justizministerium griff hier systematisch ein: Zum historischen Hintergrund der Relationstechnik, in: Kokugo to Kokubungaku , S. Jinbun 10 , S. In the first half of the 20th century, various systems of Private Law on both continents had already made important strides toward modernity, trying to cope with the challenges of a new century. Dabei ist offensichtlich, dass zu Beginn des Dazu war eine Analyse unterschiedlicher Vorstellungen von Moderne erforderlich und deren Beobachtung in verschiedenen Sektoren juristischer Diskurse.

    Jahrhunderts war die Wahrnehmung einer Krise des liberalen Privatrechts, das sich in den Nationalstaaten des Jahrhunderts herausgebildet und in der Kodifikation eine exklusive und privilegierte Regelungsform gefunden hatte. Diese Themen standen im Mittelpunkt der ersten Sektion der Tagung.

    Sein Vortrag sondierte verschiedene Regelungsbereiche von Arbeits- bis Familienrecht und wies auf die Schwerpunkte der Modernisierungsbestrebungen hin. Ihr gelang eine breit angelegte Beschreibung der Modernisierungsschwerpunkte der argentinischen Rechtswissenschaft in ihrem geistesgeschichtlichen Kontext.

    Dabei schilderte er auch die politischen Motive neuer Eigentumsdoktrinen anhand des Beispiels Argentinien. Bei Neves wurden vor allem die verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen deutlich gemacht. Historischer Ausgangspunkt war unter anderem die Geschichte der Rechtsvergleichung als wissenschaftliche Disziplin, wie sie sich in Europa zu Beginn des Heuristische Kategorien, wie etwa die Unterscheidung zwischen Zentrum und Peripherie, wurden auf ihren ideologischen Gehalt hin befragt und kritisch diskutiert. Die folgende Sektion war dem Thema des Interventionsstaats gewidmet.

    Sie konnte in einem detaillierten Bericht zeigen, wie Forderungen der mexikanischen Revolution auf dem Gebiet der Bodenreform umgesetzt wurden. Staatliche Familienpolitik konnte so in Opposition zu liberalen Rechtssystemen gelangen, sofern diese den Anspruch einer Konstruktion der Familie als privaten Raums verfolgen.

    So kann sozialstaatliche Spezialgesetzgebung neben der Kodifikation entstehen. Ein weiteres zentrales Thema der Moderne war die Regulierung von Arbeitskonflikten. Sein Schwerpunkt lag auf der Analyse juristischer Folgen von brasilianischen Eisenbahnerstreiks an der Schwelle zum Der Kampf um das Streikrecht wurde als typische Erscheinung juristischer Modernisierungen des So wurde das Element kulturellen Austauschs als Faktor einer Modernisierung des Rechts hervorgehoben. Anhand solcher Streitfragen, die auch Debatten in der juristischen Literatur hervorriefen, wurde der Konflikt zwischen zentraler und regionaler, zwischen allgemeiner und besonderer Regelung als Herausforderung des Rechts der Moderne beschrieben, das von der aus dem Daneben gibt es aber auch zahlreiche gemeinsame Themenschwerpunkte und Strukturen.

    Shortly thereafter, however, fierce criticism was leveled at many aspects of this model of state justice, which was being perceived as antisocial and unworldly. New ebooks download free Way-Farer ePub. Ebook download kostenlos ohne registrierung Exiles at Home: State of Maryland U. Free downloads ebooks online Projektfinanzierung in Supply Chain Netzwerken: Ebook for mobile computing free download Quick Verse Version 6: Download books for free on ipad Global Heartland: